Übersichtskarte

Hier sind einige Bilder aus Sydney :)

Mittwoch, 15.01.2014

Hier mal ein paar schoene Momete in Sydney. Nur um zu zeigen, dass ich noch am leben bin und es mir gut geht.

Lieblingsstrand: Bondai Beach

Mein Weihnachtsgeschenk: Ein Abend auf dem Showboat.

 

Meine Lieblingsfahrgeschaefte! (beide schon sooo oft gefahren, bis mir schlecht wurde :)

Weiter gehts nach Sydney!! (Lisa)

Samstag, 07.12.2013

Lang ists her, dass ich das letzt mal etwas geschrieben habe. Also starte ich mal mit meiner Reise von Brisbane nach Sydney.

Auf dem Weg nach unten habe ich zwei Stopps eingelegt: der erste war Surfers Paradise. Und wie der Name schon sagt: da gab es ungemgen an surfern zu sehen.Es war fast schon gefaehrlich dort ins Meer zu gehen, weil ich immer fuerchten musste, jede sekunde von einem surfboard aufgespiesst zu werden :) Surfers Paradise wird auch Miami genannt, da dort die Wolkenkratzer direkt neben dem strad stehen.

Mein zwiter Stopp war Byron Bay. Wunderschoenes Meer, wie immer, und massen an hippies :) als ich mich in der Turisteninfo erkundigen wollte, was es noch so an sehenswuerdigkeiten gibt, bekam ich die antwort: "Eigentlich nichts ausser Surfen und High sein!" :D

Und dann nach einer 13 stunden langen bussfahrt ueber nacht bin ich endlich in sydney angekommen!! Hier bin ich jetzt schon seit ca einem monat und fuehle mich echt wohl. Lebe in einem Hostel mit 5 anderen netten maedels aus den unterschiedlichsten teilen der welt zusammen.

Shon nach eineigen Tagen in Sydney habe ich einen Job in einem Warenhaus gefunden. Kingt jetzt nicht superspannend, ist aber total okay und vor allem gut bezahlt :) Meine aufgabe ist es, bestellungen einzusammeln, zu verpacken und dann zu verschicken. die meisten sachen sind weihnachtsgeschenke, die ich dann noch in weihnachtspapier einpacken muss :) Ich arbeite so zu sagen ale Weihnachtsmann dieses Jahr!

Und  seit einer Woche habe ich sogar noch einen zweiten, noch besseren Job gefunden! Ich arbeite jetzt im Sommerteam in Luna Park Sydney, das ist ein sehr beliebter Vergnuegungspark direkt beim Opernhaus und der Harbor Bridge. Habe einen unglaublichen Blick aus meinem "Buerofenster" :)

Die naechsten 3 Tage habe ich erstmal bezahltes Training und dann ab naechster Woche geht der Job richtig los. Ausserdem habe ich als Mitarbeiter freien Eintritt fuer alle Fahrgeschaefte!!! besser gehts gar nicht!

http://www.lunaparksydney.com/explore

 

Aber das allerkomischste ist einfach, dass alles hier weihnachtlich geschnueckt ist, man aus alles Ecken "Rudolph the red nose reindeer" und "Jingle bells" hoert und wir hier um die 30 grad und sonne haben und in kurzen klamotten rumlaufen :D

"Forward..."

Freitag, 29.11.2013

…wird immer gerufen, wenn die Mango-Picking-Maschine mit dem wundervollen Namen „Sensation“ vorwärts fährt. Der Fahrer sieht nämlich nicht, was vor der Maschine ist. Währenddessen picken ich und drei weitere weiter fleißig Mangos und werfen jede einzelne kopfüber in die Maschine, wo sie gewaschen werden und in einen Bin fallen. Die Arbeit ist anstrengend, vor allem wegen der Hitze, aber man vertreibt sich schon irgendwie die Zeit, indem man zum Beispiel „Mango“ ruft, jedesmal, wenn man eine Mango pflückt :D In der Peak-Season waren 13 dieser Maschinen auf der Farm in Betrieb und gemeinsam mit den Leuten im Shed, die die Mangos verpacken, waren über 90 Leute am arbeiten! Von denen kriegt etwa jeder dritte irgendwann roten Ausschlag, eine allergische Reaktion auf den Mangosap, der aus der Frucht spritzt, wenn man sie pflückt. Auch mich hat es erwischt und ich war einer der letzten, der das Glück hatte, vom Feld in den Shed wechseln zu können und nicht die Farm verlassen zu müssen. Somit konnte ich sowohl eine Zeit lang picken als auch packen :D Das Gute am Packing war, nicht in der Sonne sein zu müssen, auf der anderen Seite habe ich aber auch die „30 min statt den offiziellen 15 min“-Pausen vermisst, die wir auf dem Feld immer machen konnten, weil man dort eben nicht unter ständiger Beobachtung stand.

Nach dem Arbeitstag ging es immer zurück zur Unterkunft, wo man sich dann erstmal ein Eis oder eine Cola gönnt, dann duschen geht, kocht und schon wieder ins Bett muss… Mein längster Arbeitstag war 13,5 Std., manch anderer hatte bis zu 15 Std.! Nichtsdestotrotz war die Mango-Saison eine interessante Zeit und fast alle im „Workers‘ Quarter“ haben sich gut verstanden! Am Donnerstag, den 21.11., wurde dann die letzte Mango gepickt und gepackt… und am gleichen Abend mussten dann schon mehr als die Hälfte der Leute ihre Sachen packen, weil keine Arbeit mehr da war. Ich hatte das Glück, noch eine Woche länger bleiben zu können, bevor ich eh die Farm verlassen wollte, um mich mit dem Greyhound, in dem ich jetzt sitze, auf den Weg nach Alice Springs zu machen.

Am Freitag (22.) wurde der komplette Shed geputzt, am Wochenende hatten wir dann frei (endlich mal mehr als nur einen Tag!) :DD Die Gelegenheit wurde genutzt und wir haben das Wochenende in Darwin verbracht, wo wir alle nochmal verabschieden konnten, die die Farm schon verlassen mussten. Am Sonntagabend ging es dann wieder zurück und es wurde sich auf den Cyclone vorbereitet, der am Montag Morgen die Farm erreichen sollte. (Es gab schon einmal ein großes Cyclonen-Unglück in Norther Territory mit dem Cyclone Tracy…könnt ja mal googeln). Auf jeden Fall wurden Stühle und Tische zusammengeräumt, Autos in den Mangofeldern (also weg von allen großen Bäumen) geparkt, alle haben nochmal ihre Sachen gewaschen, für den Fall, dass das Wasser im Tank nur für Trinkwasser genutzt werden muss und Waschmaschinen, Duschen etc. abgeschaltet werden. Somit waren wir bestens gerüstet für einen Sturm, der dann gar nicht kam. Mehr als die üblichen Gewitter hat uns am Montag nicht erwartet. Trotzdem hatten die meisten noch einen Day Off, bevor es dann am Dienstag weiterging. Meine Aufgabe war es dann, Karambolabäume zu schneiden. Die Farm hat neben den riesigen Mangofeldern nämlich noch eines mit Sternfrüchten :) Das habe ich dann bis Donnerstag gemacht, bevor ich dann endgültig nach genau 6 Wochen die Mangofarm verlassen habe.

Rockhampton, Fraser Island, Buschcamp in Noosa und Brisbane

Donnerstag, 31.10.2013

Sooo, nach ewig langer Zeit endlich mal wieder was von mir... 

Jetzt muss ich erstmal die letzten 3 Wochen aufholen: ich fabge mal chronolisch an :)

Nach Airlie Beach ging es dann fuer 2 Naechte weiter in die Cowboystadt Rockhampton. Da sind wir in den Zoo gegangen und haben beim Rodeo zugeschaut.

Der naechste Stop war Fraser Island, die groesste Sandinsel der Welt. Da habe ich eine Dreitagestour mitgemacht.

    

Danach bin ich weiter nach Noosa, wo ich 3 Tage lang in einem Bushcamp verbracht habe. Dort sind wir jeden Tag Kanu gefahren und abend gabs immer ein grosses Lagerfeuer.

 

 

Und vor 2 Wochen bin ich dann endlich in Brisbane angekommen. Dier erte grosse Stadt seit fast 3 Monaten.

Brisbane            Taufe    

Brisbane by night

Als ich letzten Sonntag in der Kirche war, habe ich das Glueck gehabt, eine aeltere Frau namens Mitra kennenzulernen. Wir haben einige Zeit gequatscht und dann hat sie mir angeboten, bei ihr und ihrer 24 Jahre alten Tochter zu wohnen. Da habe ich sogar mein eigenes Zimmer und mein eigenes Bad. Einen riesiegen Swimmingpool gibt es auch und oft muss ich mich von ihren Iranischen kochkuensten beeindrucken lassen :) Gestern Abend musste ich mir den ersten Bollywood film meines lebens ansehen :) Auch wenn das alles manchmal etwas komisch ist, fuehle ich mich da total wohl. Etwas besseres haette mir gar nicht passieren koennen :) Hier ein paar Bilder von meiner neuen bleibe:

    

Sydney und Canberra (Rici)

Mittwoch, 16.10.2013

Vor mittlerweile ca. 4 Wochen war ich für eine Woche in Sydney. Dort hab ich auch zwei Tage in einem Warenhaus gearbeitet und Prospekte in Briefumschläge gepackt :D Ansonsten habe ich mir die Stadt angeschaut und war sogar zu einem Konzert im Sydney-Opera-House, wo man als Student an der Abendkasse jedes Ticket für 25 Dollar bekommt! Somit saß ich plötzlich im Sydney-Opera-House auf einem Platz, der regulär um die 170 Dollar gekostet hätte!

Einige Wochen vorher hatte ich eine Jobanfrage erhalten für eine Mangofarm in der Nähe von Darwin. Darauf hatte ich mich beworben, jedoch eine Absage erhalten, da alle Positionen schon vergeben waren. Als dann am Montag (14.10.) mein Job im Warenhaus vorbei war, wurde mir mitgeteilt, dass eine Stelle frei geworden ist für das Mango-Picking. Dafür müsste ich aber am Freitag (18.10.) schon um 9 Uhr morgens in Darwin sein… Ich habe mir das dann kurz durch den Kopf gehen lassen und dann zugesagt. Dann hieß es Flüge suchen und ich habe sogar noch einen einigermaßen günstigen gefunden, einen Nachtflug von 1:45 am Freitag, allerdings von Melbourne, mit Ankunft um 4:30 in Darwin. Da ich eh noch das Hop-On-Hop-Off-Ticket für den Greyhound bis Melbourne hatte, konnte ich den nutzen. So habe ich mir am Mittwoch noch ein Paar Stunden Zeit genommen für den Blue Mountains National Park in der Nähe von Sydney, der mittlerweile von starken Bushfeuern betroffen ist… Abends ging es dann in die Hauptstadt Canberra, wo ich eine Nacht und einen halben Tag verbrachte (mehr braucht man dort auch nicht xD). Donnerstag gings dann um 14 los weiter von Canberra und gegen Mitternacht war ich dann am Flughafen in Melbourne und bin gute 8 Stunden später gut auf der Farm angekommen, wo ich inzwischen seit 3 Wochen fleißig am Mango-Picken bin! Wie das so ist, schreib ich dann beim nächsten mal :D

  

Gold Coast Hinterland Great Walk (Rici)

Samstag, 05.10.2013

„Beach oder Bush?“, möchten viele Australier wissen, was einem denn besser gefällt. Die Frage ist schwer zu beantworten, wenn man den Bush bisher noch nicht so wirklich gesehen hat. Wobei die Australier den Begriff Bush sehr weit auslegen und oftmals schon ein kleiner Fußweg unweit vom Beach für sie Bush sein kann. Um der Frage näher auf den Grund zu gehen, ging es diesmal auf eine Wandertour. Südlich von Brisbane befindet sich die Gold Coast, ein absolutes Paradies für Surfer mit wunderschönen Stränden. Nicht weit entfernt wird es aber schnell bergig und man kommt in das Hinterland der Gold Coast mit dem Lamington- und dem Springbrook-Nationalpark, durch die der Gold Coast Hinterland Great Walk führt, eine drei-Tages-Strecke. In Brisbane habe ich mir noch notwendige Ausstattung gekauft und am Abend bevor mich ein Transferservice im Gold Coast-Ort Coolangatta abgeholt hat, habe ich die letzten Vorkehrungen getroffen, Essen und Wasser für mehrere Tage gekauft und meine Sachen sortiert, da ich alles, was unnötiger Ballast ist, im Gepäckraum meines Hostels lassen wollte. (Trotzdem war mein Backpack am ersten Tag bestimmt bei 13-14 kg…)

Der GCHGW beginnt auf ca. 1500m Höhe im Springbrook-Nationalpark bei den sogenannten Green Mountains. Dass der Transfer, der mit mir nur zwei Personen an diesem Tag beförderte, ganze $60 für die 3,5 h Fahrt nimmt, leuchtete mir ziemlich schnell ein, da der letzte Teil der Strecke sehr an Autofahren in den Schweizer Alpen erinnert. Am Freitag (4. Okt.) kam ich also irgendwann oben an und verbrachte noch eine Nacht auf dem Nationalpark-Campingplatz, bevor ich am nächsten Morgen meine Tour startete.

Der erste Teil des Great Walks ging 21,4 km den sogenannten Border Track entlang, einem Weg, der in etwa der Grenze zwischen Queensland und New South Wales folgt. Es ging bergab durch eng bewachsenen Regenwald und es gab einige wunderschöne Aussichtspunkte mit Blick auf das bergige und bewachsene Hinterland bis hin zur Küste und den Hochhäusern in Surfers Paradise. Zum Glück war es in der Höhe ziemlich frisch und durch den Regenwald immer schattig, weswegen die Hitze kein Problem war. Der Weg war zwar sehr interessant, allerdings gab es nicht viel Abwechslung – es ging halt den ganzen Tag nur durch Wald. Auf halber Strecke habe ich zwei australische Ehepaare kennengelernt, die genau den gleichen Walk machten und die vier haben sofort begonnen, mich mit Snacks zu versorgen, ein Angebot, was ich nicht abschlagen wollte und das noch öfters wiederkommen sollte :D Am Ende der Etappe gab es jedoch keinen Campingplatz vom Nationalpark aus, stattdessen musste man auf einen teureren, von einem Gästehaus betriebenen sein Zelt aufschlagen. Dass gerade dieses Wochenende auch für die Australier ein verlängertes Wochenende war (Labour Day am Montag), wusste ich nicht. Und nun stand ich da, der Campingplatz war ausgebucht und ich hatte natürlich nicht reserviert. Aber zum Glück hatte ich ja die beiden Ehepaare getroffen, die mich dann mein Zelt mit auf ihrem Stellplatz aufbauen ließen. Das war dann nochmal gut gegangen und ich begann, mir mein Abendessen zu kochen, was ein doppelt gut war: Man wird sowohl mit einer guten Mahlzeit für den anstrengenden Tag belohnt und verliert dabei noch an Gewicht im Backpack für den nächsten Tag (übrigens ist das vermutlich der Grund, warum die beiden Ehepaare mir unterwegs immer so viele Snacks anbieten)!

Der zweite Tag begann mit einer Wegesänderung, da bis vor ein paar Tagen noch ein Teilstück wegen Sturmschäden gesperrt war. Das Stück war zwar inzwischen wieder freigegeben, aber ich wollte dann doch auf Nummer sicher gehen und wählte eine etwas andere Route, die dann nach ein paar km wieder auf den eigentlichen Weg führte. Dabei kam ich an einer genialen Naturschaukel vorbei und an wunderschönen Felsformationen. Später ging der Weg dann sehr stark bergab, fast runter bis auf Normalnull. Aus dem Regenwald wurden Gras und Wiese und ich habe noch nie so einen schönen Duft einer Blumenwiese erlebt wie dort! Der Weg ging dann irgendwann unspektakulär auf der Straße in praller Mittagssonne weiter, das war das Teilstück, das die beiden Nationalparks verband. Dort stieß ich dann auch wieder auf die zwei Ehepaare, die vor mir am Morgen losgelaufen waren und die ich jetzt wieder eingeholt hatte, weil sie Rast in einem kleinen Cafe machten. Da hab ich dann auch erstmal Pause gemacht und mir einen unglaublich leckeren Bananen-Milchshake gegönnt! :DD Nach etwa 2 Stunden (ich war eingeschlafen xD) ging es dann auch endlich mal weiter. Schnell noch alle Wasserflaschen aufgefüllt: Auf dem nächsten Campingplatz gibt es kein Wasser.

Nun ging es also in den Springbrook-Nationalpark, der, wie man etwa eine Stunde vor dem Campingplatz feststellen konnte, deutlich mehr vom Wasser geprägt war als der Lamington-Nationalpark. Genauso wie die anderen Wanderer nutze ich einen kleinen Bach zum erfrischen und waschen. Der Campingplatz war eine kleine Wiese an einer Lichtung und einfach unglaublich idyllisch! Es gab sogar noch einen netten Besucher :D Mit den beiden Ehepaaren verbrachte ich den Abend und genoss den wunderbaren Sonnenuntergang und den Sternenhimmel!

Am nächsten Morgen war ich der letzte, der den Platz verließ. Die Ehepaare waren schon früher aufgebrochen und leider habe ich sie an dem Tag nicht mehr eingeholt und konnte mich nicht mehr für alles bedanken :/ Dass die eine von den vieren Ausbilderin von Cadets (das ist eine Art „Jugendarmee“, wo australische Kinder ab 13 Jahren rein können… klingt jetzt ganz schön extrem, aber das ist vielleicht vergleichbar wie in Deutschland die Jugendfeuerwehr), brachte mich am Abend davor sogar noch in den Besitz von wasserdichten Streichhölzern der australischen Army :D

Der Weg am dritten Tag war meiner Meinung nach der beste Teil, auch wenn er am anstrengendsten begann: 900 Stufen bergauf (mit einem schwerem Backpack ist das kein Vergnügen)! Es ging wieder durch Regenwald, diesmal kreuzten aber auch einige wunderschöne Bäche, Flüsse, es gab ein tolles Becken, in dem einige badeten. Mit der Zeit traf man wieder auf mehr Menschen, die einfach auf Tagestour unterwegs waren, und man kam also dem Ende des Weges immer näher. Kurz vor Schluss gab es noch einen spektakulären Wasserfall zu sehen! Eigentlich wäre der letzte Teil des Stückes hinter dem Wasserfall entlang zum Ende des Weges gegangen, aber leider war dieser Teil gesperrt...

Worum ich mich bisher noch nicht gekümmert habe und was ich einfach auf mich zukommen lassen habe, war der Rücktransport vom Ende des Weges – 54 km wären es übrigens insgesamt gewesen, durch die Wegesänderungen waren es bei mir dann vermutlich ca. 50 – zurück zum Hostel in Coolangatta. Theoretisch hätte ich noch den Mann vom Transferservice anrufen können, der mich am Freitag hingebracht hat, da er meinte, dass er am Montag eh wieder in der Gegend unterwegs ist. Aber ich hatte relativ früh am letzten Tag 5 Australier getroffen, die mir entgegengelaufen war und die ich kurz vor Ende des Weges wiedergetroffen hatte. Mit denen hatte ich mich etwas unterhalten gehabt und als ich sie dann halt wiedertraf, fragte der eine mich, ob ich denn schon wisse, wie ich zurück zur Küste komme, und hat mir dann freundlicherweise angeboten, dass er mich mitnimmt :) Somit war auch das gesichert und ich kam irgendwann gegen 16 Uhr zurück in Coolangatta an, wo mir der Australier sogar noch kurz den Ort zeigte und mir empfahl am nächsten morgen früh (kurz nach Sonnenaufgang) aufzustehen, um Wale zu beobachten.

Somit war der nächste Tag der vierte hintereinander, an dem ich zwischen 5 und 6 Uhr morgens aufstehen durfte :O Ich machte zu Fuß die Tour durch den Ort und an der Strandpromenade entlang, hatte aber erst keinen Wal gesehen. Dann habe ich plötzlich den Mann vom Vortag wiedergetroffen, der jetzt mit Fahrrad unterwegs war und sich sehr gefreut hat, dass ich tatsächlich die kleine Tour durch den Ort mache :D Er meinte, dass er auf dem Weg nach Coolangatta schon einige Wale beobachtet hat, die die Küste entlanggeschwommen sind und bald in Coolangatta ankommen müssten. Und in der Tat- ein paar Minuten später haben wir zwei gesehen!

Mittags habe ich dann den Greyhound nach Byron Bay genommen, wo ich allerdings nur einen Aufenthalt von 6 Stunden hatte. Byron Bay ist ein echt schöner kleiner Ort, wo trotzdem einiges los ist, und nicht weit von dort liegt der östlichste Punkt des australischen Festlandes. Nach einem $5 Abendessen bei Domino’s Pizza ging‘s dann mit dem Bus über Nacht nach Sydney.

Und zum Schluss bleibt ja noch die Frage offen, ob Beach oder Bush. Das ist schwer zu beantworten, beides hat seinen Reiz. Was ich am Bush genial fand, ist, dass man einfach mal nicht unter 1000 anderen Backpackern ist, sondern wirklich weniger als einer Handvoll Leute für mehrere Stunden begegnet! Zurück an der Küste, war ich aber auch wieder sehr froh, wieder in zivilisierterem Gebiet zu sein – schließlich sind mir auch einige Schlangen bei meiner Wanderung über den Weg gelaufen. Auch wenn sie recht klein waren, hat man vor denen schon viel Respekt, wenn man auf einem Weg unterwegs ist, auf dem man stundenlang keinen anderen Menschen trifft.

Abschied von Gastfamilie und Weiterreise (Lisa)

Freitag, 04.10.2013

Am Sonntag (22.09.) haben wir einen Ausflug in einen Park mit Wallabys gemacht. Die waren unglaublich zutraulich!

 Frosch gefangenverrueckte Haareder hat dann den schwanz abgewurfen 2 Schlangen gefangen

Am Mittwoch, den 25. September ging meine große Reise endlich weiter. Morgens war ich zum Abschied nochmal mit meiner Gastfamilie am Strand und dann haben sie mich zur Haltestelle vom Greyhound-Bus gefahren. Ich habe ein Busticket, mit dem ich von Cairns nach Melbourne fahren kann und und so viele Zwischenstopps machen kann wie ich möchte.

Mein erster Stopp war Mission Beach. Nachdem ich in mein Hostel eingecheckt habe, bin ich sofort zum Strand gegangen und in das wundervolle türkise Meer gehüpft. Die gute Laune wurde mir aber verdorben, als 5 Minuten später ein älterer Mann angerannt kam, mich raus gewunken hat und mir erzählt hat, dass er genau an der Stelle eine Stunde zuvor ein Krokodil gesehen hat. Die Kokos kreuzen naemlich zur Zeit an genau der  Stelle das Meer, um in einen anderen Fluss zu gelangen. Das hat mir echt angst gemacht. Aber dann hat er noch seine Frau geholt und wir saßen den ganzen Abend am Strand und haben geredet. Danach fand abends vom Hostel aus noch eine Nachtwanderung durch den Regenwald statt- grusel grusel :) Aber als wir mal alle unsere Taschenlampen ausgemacht haben und es so dunkel war, dass man die Hand vor Augen nicht mehr gesehen hat, war der Sternenhimmel ueberwaeltigend. Habe sogar die Milchstrasse gesehen! Es waren irgendwie viel mehr Sterne zu sehen und die waren auch noch viel heller, als zu Hause.

 Riesenspinne

Am Freitag gings dann weiter nach Townsville. Der Bus hatte 6 Stunden (!!!) Verspätung... aber wir haben uns die Zeit mit Kartenspielen und Sonnen vertriben :)

Morgens in Townsville habe ich im Park gefrühstückt, während ein Waran an mir vorbeigelaufen ist :) Sowas kann auch echt nur hier passieren! Ansonsten war ich von Townsville nicht so begeistert.... hab dort aber auch nicht viel gemacht.

Warten auf den Bus in Australien TownsvilleTownsvilleWaran in Townsvillealle 100 m am Strand, bei Quallenstich

Jetzt gerade bin ich in Airlie Beach. Hier hat es mir auf Anhieb richtig gut gefallen und ich habe direkt beschlossen, hier etwas laenger zu bleiben. Hatte auch noch Glueck und habe in meinem Hostel einen kleinen Job bekommen, fuer den ich hier umsonst wohnen kann und Intert bekomme. Bin hier jetzt bekannt als das "Luggage-Girl" (fuer alle, die der endlichen sprache nicht maechtig sind: Gepaeck-Maedchen) :) und ich muss den Gepaeckraum jeden Tag 10 mal fuer jeweils 5 Minuten aufschliessen xD ....richtig harte Arbeit ;)

jeden abend Livemusik in meinem Hostel

Gestern habe ich eine Bootstour zu den Whitsunday Islands gemacht. Das Highlight dort ist der "Whitehaven Beach", der fuer seinen weissen Sandstrand bekannt ist. Habe mich fuer einen Tag wie im Paradies gefuehlt.

Waran auf den Whitsunday IslandsWhitsunday IslandsIch

soweit erstmal.... ich bin wohl auf, bleibe noch fuer eine Woche das Luggage-Girl, lerne jeden Tag viele neue Leute kennen und fuehle mich auf keinen Fall allein :)

Fraser Island und mal wieder Großstadt

Samstag, 28.09.2013

Jetzt mal ein Doppel-Blog-Eintrag und das aus Faulheit mehr mit Fotos als mit Text :D Am vorletzten Wochenende (also 28.9. und 29.9.) war ich auf Fraser Island. Ich hatte das Glück, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein und schloss mich somit zwei Frauen aus Frankreich und einer Taiwanesin an, die für zwei Tage ein 4-Wheel-Drive mieten wollten, um die größte Sandinsel der Welt zu erkunden. Das war dann sogar günstiger als die 2-Tagestour für $300, die ich ein paar Minuten später gebucht hätte. Es ging dann also ab auf die Insel, zwei Mal blieben wir sogar im Sand stecken, worauf uns Australier rausgeholfen waren. Ansonsten lief alles ganz gut und wie es war, seht ihr ja auf den Fotos.

Direkt am Abend der Rückkehr entschied ich mich, gleich noch den Greyhound nach Brisbane zu nehmen. Dort verbrachte ich drei Tage, war froh, mal wieder in einer Großstadt zu sein, schaute mir die Stadt an und machte auch einen Tagestrip zum Glass House Mountains National Park. Das sind 16 Vulkangesteinberge. Auf einen von denen konnte man gut hinauf und eine geniale Aussicht genießen!

 

 

Auf der Suche nach meinem Strand (Rici)

Mittwoch, 25.09.2013

Mittlerweile hänge ich ein wenig her mit den Einträgen. Deshalb wird es mal wieder Zeit, was zu schreiben. Heute (2.10.) vor etwa einer Woche war ich auf Great Keppel Island, einer Insel an der Capricorn-Küste bei Rockhampton. Da bin ich mit der Fähre übergesetzt und habe dann die Insel zu Fuß erkundet. Am Anfang waren viele andere Touristen noch in Sicht, überwiegend Australier, aber das ließ recht schnell nach, als ich tiefer in die Insel lief. Nachdem ich den höchsten Berg der Insel erklommen hatte, ging es ihn auf der anderen Seite wieder hinab und in Richtung von einem der 18 Sandstrände. Auf dem Weg dorthin überraschten mich auf einmal einige Steinböcke. Mit denen hat man hier doch gar nicht gerechnet! Auch landschaftlich erinnerte der Teil der Insel etwas an eine Alm in den Alpen – wenn da nicht direkt dahinter weißer Sandstrand und blaues Meer auftauchen würde. 3 Stunden laufen hatten sich echt gelohnt, dafür, komplett alleine an einem traumhaften Sandstrand anzukommen. Da kommt ein richtiges Mein-Strand-Gefühl auf. Und schließlich war ich da auch das erste Mal im Meer in Australien baden, aber auch nur gaaanz kurz, da man sich ganz alleine an dem Strand doch ein wenig unsicher gefühlt hat.

Und dann plötzlich kam ein älteres Ehepaar vorbei. Es hatte ganz am äußersten Ende des Strandes gesessen, ich hatte es nicht bemerkt. Ich war nicht der einzige an dem Strand gewesen, es ist wohl doch nicht mein Strand. Naja, ein schöner Tagestrip war es trotzdem :D

Queensland’s Outback (Rici)

Montag, 23.09.2013

Am Donnerstag ging es raus aus Ayr: Jetzt wird erstmal ein paar Wochen getravelt und dann geht es zurück zur Mango-Saison. Eigentlich wollte ich schon am Mittwoch losfahren. Da ich dann aber am Montag erfuhr, dass es noch drei Tage Kürbispicken gibt, hab ich die natürlich noch mitgenommen und bin am Donnerstagabend los. Wieder einmal Busfahren, 14 Stunden bis nach Rockhampton. Die Stadt, die von den Australiern einfach „Rocky“ genannt wird, ist das „Beef-Capital“ Australiens. Der erste Eindruck: Es wirkt alles ziemlich amerikanisch, western-mäßig. Abends fand in einer Bar Rodeo statt, das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Leider war an dem Tag kein wirklich professioneller Rodeo-Reiter dabei, es waren lediglich ein paar Touristen, die sich auf die Stiere wagten und schon nach wenigen Sekunden fielen und aus dem Ring flohen. Aber dennoch habe ich großen Respekt vor ihrem Mut. Zurück im Hostel ging ich dann ziemlich schnell schlafen, da ein aufregendes Wochenende bevorstand!

Am Samstag musste ich dann um 8 Uhr an der Bushaltestelle sein, von der aus ich 700 km westlich gelangen würde, in den Ort Longreach, einer kleinen Stadt im Outback Queenslands. Planmäßig wäre der Bus um 17.15 angekommen… Etwa 115 km vor dem Ziel war jedoch plötzlich lautes Klappern zu hören, weil einige Metallteile, die auf der Straße lagen, unter dem Bus durchflogen und den Motor beschädigten. Das war’s. Eine Panne mitten im Outback. Es blieben aber alle ganz gelassen und der Busfahrer begann bereits einen neuen Bus zu organisieren. Die meisten wurden spontan von Angehörigen per PKW abgeholt, am Ende blieben mit mir lediglich 4 Leute übrig, die noch nach Longreach wollten. Ich nutzte die Wartezeit, um schonmal die Gleise zu begutachten, auf denen es am Montag mit dem Zug zurückgehen würde. Nach knapp 2 Stunden kam dann endlich ein Kleinbus von der 15 km entfernten Gemeinde Barcaldine, der uns dann bis nach Longreach brachte. Da es schon später wurde und wir ja genau Richtung Westen fuhren, gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang zu beobachten. Gleichzeitig kamen aber immer mehr Kängurus vorbei, die unbedingt den Highway überqueren wollten und viele lagen schon tot auf der Straße oder am Rand, was zu Schlängellinien und häufigem Bremsen führte… Gegen 19 Uhr waren wir dann endlich in Longreach, leider war es schon dunkel und mein Plan, ca. 4-5 km zu einem Free-Camping-Spot am Thompson-River zu laufen, fiel ins Wasser. Stattdessen nahm ich mir ein günstiges Motel.

Am Sonntag schaute ich mir ein wenig den Ort an, war kurz am Qantas-Museum (die Fluggesellschaft wurde in Longreach gegründet) und bei der Stockman’s Hall of Fame, einem Museum über das Outback und seine Entdecker, war aber in keinem der beiden drin (zu teuer für einen Backpacker…) Gegen 14 Uhr brach ich dann auf Richtung Thompson River, um wenigstens die zweite Nacht dort campen zu können. Für den Weg dorthin brauchte ich knapp 2 Stunden, da dieser in der Mittagshitze mit einem 18 kg-Backpack keineswegs ein Spaß war. Dafür wurde man dann aber später umso mehr belohnt: Bei einem Spaziergang entlang des Thompson-Rivers konnte ich das eindrucksvolle Outback einfach nur bewundern! Ich habe sehr viele Kängurus gesehen und vermutlich sogar einen kleinen Dingo, der allerding sehr schnell  an mir vorbeiflitzte. Und der Sonnenuntergang am Abend war wirklich genial, genauso wie später der Mondaufgang!

Neben meinem Zelt parkte ein Australier aus Brisbane mit seinem umgebauten Kleinbus. Er war 40 Jahre alt und wir machten uns gemeinsam über die sogenannten „Grey Nomads“ lustig, die australischen Rentner, die mit ihren mega-professionell ausgestattet Wohnwagen auf dem Campingplatz dominierten. Mit dem Brisbaner Paul kochte ich abends zusammen (und weihte meinen gerade erst gekauften Campingkocher ein!).

Als es dann dunkel war, konnte man einen unglaublichen Sternenhimmel bewundern! Die Milchstraße war unschwer zu erkennen! Paul hatte mehr Ahnung als ich und zeigte mir die Venus, das Sternbild Skorpion und das 5-Sterne-Sternbild von der australischen Flagge, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Ich ging dann aber nicht allzu spät ins Bett, da mein Zug am nächsten Morgen um 7:55 früh losfuhr und mein Wecker deshalb um 5 Uhr klingelte, damit ich noch genug Zeit habe, um mein Zelt abzubauen und den Weg zurückzulaufen. Eine gute halbe Stunde vor Abfahrt kam ich am Bahnhof in Longreach an, was gerade noch früh genug war, um mein Gepäck einzuchecken. Im letzten Moment holte ich noch mein Handtuch aus meinem Rucksack, da mir das Bahnhofspersonal verriet, dass die Duschen nicht nur für die Passagiere in den Schlafabteilen zugänglich sind. Und nun sitze ich hier gerade im „Spirit of the Outback“, habe genug Zeit, um das hier alles zu schreiben, weil ich etwa 14 Stunden zurück bis nach Rockhampton fahre. Der Zug fährt dann noch weiter bis nach Brisbane, was insgesamt 24 Stunden Fahrt sind. Man hat hier grandiosen Ausblick auf die Landschaft bei sehr viel Beinfreiheit und vorhin habe ich sogar noch einige Emus zu Gesicht bekommen Jetzt gerade kann ich sogar über meinen Laptop laut Musik hören, da ich der einzige in meinem Abteil bin :D

Mein B-Day!! und anders Zeug (Lisa)

Dienstag, 17.09.2013

Hier mal wieder ein paar Bilder von den letzten Tagen Lachend

Hier ist immer ziemlich viel los, klar, bei drei Kindern, die alle unterschiedliche Interessen und ihren einen eigenen Kopf haben... aber so wird es wenigstens nie langweileig :)

In den letzten Tagen habe ich viel mit den Kiddies geknetet, wir waren auf dem Kindergeburstag von Williams Freund und zweimal am Strand (Kewarra Beach). Wir haben Bananen, Zitronen, Greapefruits und Manarienen direkt vom Baum gepflueckt bzw. eher geklaut und gegessen.

Pelikan-Versammlungkomischer verwurzelter BaumKneten mit den kleinenKindergeburtstagKuscheln

 Achtung Quallen und Krokos   fuer Emmi :)   

19!!

Ausgerechnet Dienstags ist hier immer grosser Putztag, na super, genau an meinem Geburtstag....Brüllend

Aber nach getaner Arbeit sind wir zur Feier des Tages wieder zum Strand gefahren, die Wellen waren viel hoeher als die letzten Male. Abends gabs meinen Geburtstags-Zitronen-Kuchen, den ich gesten mit den Maedchen gemeinsam vorbreitet habe. Habe sogar ein paar kleine Geschenke von meiner Gastfamile bekommen. Auch wenns ein echt komisches Gefuehl war, das erste Mal den Geburtstag so weit weg von zu Hause und ohne Familie und Freunde zu feiern, hat mir meine Gastfamilie einen sehr schoenen Tag bereitet.

Und als ich Nachmittags mal einen Blick auf meine Facebookseite und in meine E-Mails geworfen habe, wurde ich von Glueckwunschen ueberflutet :) Freu mich das ihr alle an mich gedacht habt!


Auf Krokodiljagd (Rici)

Freitag, 13.09.2013

In Ayr ist ja eigentlich nicht viel los. Der Ort ist überschaubar, ohne Auto erreicht man nichts wirklich Sehenswertes in der Nähe. Was man zu Fuß hier noch erreichen kann, ist zum Beispiel der Plantation Park am Ortsrand, zu dem wir uns zu dritt mal aufgemacht haben. Der Park ist ein wirklich recht kleiner, zum Teil angelegter Park, der die Gegend darstellt, so wie sie war, als sie noch nicht besiedelt war. Nunja, in der winzigen Touristeninformation hat man uns erzählt, dass man hier an den vielen Flüssen in der Gegend gut und gerne mal ein Krokodil entdecken kann, wenn man Glück hat sogar in dem kleinen Plantation Park… Wir sind dann also mal ein wenig hineingelaufen und sind recht bald auf einen wirklich grünen Tümpel gestoßen. Einer von uns war dort vorgegangen und hat uns plötzlich schnell zu sich gerufen: Er hat ein Krokodil gesehen, zumindest etwas, was aussah wie der Kopf eines Krokodils. Als ich dort ankam, war es aber leider schon untergetaucht und auch später haben wir es nicht nochmal entdeckt. Dann sind wir tiefer in den Park hineingedrungen, abseits des Weges. Dort haben wir zum Beispiel ein hängendes Vogelnest gefunden. Im Wasser einen großen Fischschwarm. Dann eine riesige Schlangenhaut und viele Vögel am Himmel. Später haben wir es auch mehrfach hüpfen gehört: Wallabys. Und von denen gab es auch einige Spuren zu entdecken! Die schreckhaften Tiere sind leider immer sehr schnell davongehüpft, wenn sie es noch weit entfernt irgendwo Rascheln gehört haben. Ein paar sehen konnte ich trotzdem, für ein Foto hat es aber leider nicht gereicht. Später sind wir dann wieder auf Wasser gestoßen, wo wir einen ziemlich großen toten Fisch entdeckt haben. Aber die wohl aufregendste Entdeckung war – mitten im Wasser – die Gedärme, Innereien und das Fell eines großen toten Wildschweins… Das hat nicht nur gestunken, sondern war auch ziemlich unheimlich! Was auch immer dieses Wildschwein im Wasser getötet hat, wird es auch locker mit einem Menschen aufnehmen können. Aber natürlich haben wir auch kleinere Lebewesen im Wasser entdeckt, die dort auch hingehören, wie zum Beispiel der schwarz gepunktete Fisch: Der Schützenfisch taucht ab und zu leicht aus dem Wasser auf und spritzt mit Wasser nach Insekten am Uferrand, die er dann isst. Leider konnten wir das Phänomen nicht beobachten. Stattdessen folgte die nächste Entdeckung einige Meter weiter und wieder im Wasser: Der Kopf des Wildschweins. Unheimlich! So langsam waren wir dann aber auch schon auf dem Rückweg (wie gesagt, der Park war nicht wirklich groß), haben ab und an noch einmal Ausschau nach einem Krokodil gehalten, aber keines gefunden. Vielleicht probieren wir es beim nächsten Mal in der Dämmerung, da ist es kälter und die Tiere sind eher unterwegs.

    

Ausflug in die Tablelands (Lisa)

Sonntag, 08.09.2013

Letztes Wochende war mal wieder viel los.... Am Samstag war Poolparty angesagt :) Und abends war ne gruen-gelbe schlange im Fensterrahmen.

schlange unterm Dach

und am Sonntag sind wir mit noch anderen Leuten in die Tablelands gefahren. Das ist sone Gegend hier in Queensland mit Regenwald, Seen, Wuesete und teilweise richtig roter Erde. Die Landschaft hat sich auf der ca. 2 stunden langen Fahrt alle 20 minuten richtig extrem veraendert.

 

Lisa und LouiseLisa und Jenn mit glibbrigem Blatt

Im Regenwald haben wir eine ganz ganz boese Pflanze entdeckt. wenn man einmal an die heran kommt, tut die stelle fuer 6 wochen weh... wurde mir zumindest erzaehlt. das eine blatt sieht ja schonmal ziemlich gefaehrlich aus mit den ganzen stacheln.

boeses Blatt

Hier ein Ratespiel: Was ist das? Ein kleiner Tipp: Nein, es ist kein Felsen und auch kein kleiner Uluru/Ayers Rock :) Aufloesung in der Bildbeschreibung ;)

Es ist ein Ameisenhaufen!!

Und das Beste am ganzen Tag kam zum Schluss: Ploetzlich liegt da quer ueber die halbe strasse ein dickes Seil, eine ueber 2 m lange Phython. War doch ganz schoen unheimlich die in freier wildbahn zu sehen, ganz ohne Glasscheibe davor, wie wir es aus dem zoo gewoehnt sind.

  passte nicht ganz aus bild :)

Liebe Grusse, Lisa

Hier brennt es! (Rici)

Dienstag, 03.09.2013

Ayr. Täglich kurz nach 18 Uhr. Dreht man sich 360 Grad im Kreis, so sieht man bestimmt so 5-10 große Rauchwolken in den Himmel hinaufsteigen: Die Farmer verbrennen ihre Zuckerrohrfelder. Das ist nämlich ein sehr guter Dünger und für den Ort hier quasi die Hauptattraktion. Nachdem ich einmal vergeblich versucht habe, so ein Feuer zu Fuß zu erreichen, nutzte ich heute die Gelegenheit, mit dem Hostelbesitzer und einigen anderen Backpackern zu einem zu fahren und mir das Spektakel anzusehen. Es war echt beeindruckend, wie die bis zu 10 Meter hohen Flammen einmal über ein riesiges Feld wandern – und vor allem kein anderes Feld mitverbrennen. Zumindest nur ein kleines Flämmchen - dann am Tannenbaum - hätte man in Kreuzberg zu Weihnachten auch gerne…

Hab ein tolles Wochenende gehabt! (Lisa)

Montag, 02.09.2013

Meine Familie hier ist sehr unternehmungslustig und will mir alles in der Umgebeung zeigen. Das finde ich natuerlich super, denn so bekomme ich viel zu sehen und immer neue Eindruecke von meiner neuen Heimat auf Zeit.

Hier mal ein paar Fotos :)

Am Samstag wurde das Cairns festival mit einem grossen feuer abgeschlossen, ein zuckerrohr feld wurde traditionell abgefakelt.

 

Und am Sonntag sind wir nach Port Douglas gefahren, waren am Strand, haben Kokusnuesse geklaut, den hier sehr beliebten Zuckerrohrsaft getrunken, Krokodile gesucht aber leider keins gefunden.

Hab auch schon jede menge wilde Kaengurus (!!!!) gesehen, aber leider noch kein Foto gemacht.

Liebe Gruesse, Lisa

Arbeit (Rici)

Montag, 02.09.2013

Heute ging es zum ersten Mal raus aufs Feld. Der Hostelbesitzer, der die Jobs vermittelt, hat uns aber gewarnt: es ist keine Arbeit, wo man viel Geld bekommt, der Farmer zahlt $0.70 für ein Kilo Bohnen pflücken. Wie wenig das wirklich ist, konnte man sich vorher nicht vorstellen, man weiß ja so ohne Erfahrung nicht, wie viel Bohnen man pro Stunde pickt. Jedenfalls ging es zu viert raus, der Farmer war auch ganz nett (was aber leider nichts daran ändert, dass er so wenig zahlt). Wir haben rote Kisten bekommen, in die die Bohnen reindurften, aber nur die rötlich-weißen oder roten, nicht die ausgetrockneten, die weißen oder die mit Grünton. Los ging’s und nach einer Stunde war etwa die erste Kiste voll. Wie viel Kilo das waren - keine Ahnung. Wir haben so 6-7 kg pro Kiste geschätzt. Irgendwann nach 2 Stunden war der Farmer wieder da zum Wiegen. Und offensichtlich hatten wir uns geirrt, es waren dann doch immerhin so 10-15 kg pro Kiste. Was aber dann fürs Geld nicht wirklich viel verändert hat. Die Bilanz des Tages:

88 kg Bohnen gepflückt innerhalb von 7,5 h und $62 bekommen. Nicht viel, aber besser als gar nichts!

Am nächsten Tag ging es an den Rest des Feldes, das dann aber auch nach knapp vier Stunden wirklich fertig war. Also nochmal 51 kg mehr, insgesamt aus beiden Tagen knapp $100 verdient.

Schließlich hat uns der Farmer noch freundlicherweise viel Gemüse mitgegeben, Tomaten, Paparika, Chilischoten und sogar noch einen Kürbis. Und einige Bohnen haben wir für uns natürlich auch noch gepflückt. Das schreit nach einem tollen Abendessen!

Ich (Lisa) bin nun Au Pair fuer 2 bis 3 Monate!

Donnerstag, 29.08.2013

Die Situation ist ja nun so, dass Rici und ich uns erstmal getrennt haben und alleine unterwegs sind. Aber trotz alledem gibt's immer mal wieder ein paar Informationen ueber unser Leben hier unten auf unsrem Blog.

Ich lebe jetzt seit schon fast einer Woche bei der Familie Jackson in Smithfield, das ist nur ein paar Busminuten von Cairns entfernt. Zur Familie gehoeren die zehrjaehrige Jennifer, die achtjaehrige Jessica und der kleine William, 2 Jahre alt. Nicht zu vergessen Mama Judy, Papa Robert und Huendchen Toby.

Meine Aufgaben sind, die Kinder jeden Morgen fuer die Schule fertig zu machen und dann mit dem Fahhrad hinzubringen. Ausserdem muss ich der Mama beim Essen machen helfen, Waesche aufhaengen, die Maedchen quaelen, ihre Hausaufgaben zu machen, und die Kinder abends ins Bett bringen. Klingt vielleich viel, geht aber voll. Ist zu schaffen. Da bleibt auch noch genug Zeit am Pool zu entspannen oder durch die grosse Shoppingmall zu schlaendern, so wie ich es heute gemacht habe :D

Also so ein bisschen Luxus ist das schon, wie ich hier lebe. Das Haus ist riesig, das heisst zwar auch fuer mich, dass ich viel zu ptzen habe, aber das mach ich doch gern :)    Linksrum in den Kreiverkehr??Mein Anwesen ;)  Kueche   Mein Zimmer

Interview in Cairns und Aufbruch nach Ayr (Rici)

Dienstag, 27.08.2013

Heute, am 27.8., hatte ich nach unzähligen Bewerbungen endlich mein erstes Interview. Dabei handelte es sich um eine Agentur für Hospitality-Arbeit. Also schnell noch am Tag davor das RSA, die Alkoholausschanklizenz, für $12 online gemacht, was gute 4 Stunden Zeit gekostet hat. Aber die Lizenz ist nunmal generell notwendig, wenn man in Bar, Hotel etc. arbeitet. Beim Bewerbungsgespräch waren ca. 15 Bewerber und als erstes musste jeder einen Fragebogen ausfüllen zum 4-Sterne-Servieren. Das ging natürlich kläglich schief, wer weiß denn schon, was ein „Waiter’s friend“ ist. Trotzdem ging es danach 5 min in ein Einzelgespräch, wo ich 3 Teller tragen sollte und einem nicht vorhandenen Gast ein Glas Wasser vom Tablett servieren sollte. Das ging beides, obwohl noch nie gemacht, ganz gut. Dann kamen alle Bewerber nochmal in einem Raum zusammen und haben einen Schichtplan und ganz viel Kram zum Ausfüllen bekommen. Sprich: Man war angenommen. Allerdings wäre der erste und bis dahin einzige sichere Job Bedienen bei einem Pferderennen in Cairns am 7. Und 8. September gewesen. Zu langes Warten nur für zwei Tage sichere Arbeit, alles danach zu ungewiss. Und dann sollte man dafür auch noch extra Anzughose, Schuhe, weißes Hemd kaufen…

Schließlich entschied ich, mal wieder den Harvest Guide, die nationalen Ernte-Hotline, anzurufen, und man empfahl mir, es mal in Ayr zu probieren. Also buchte ich meinen Greyhound-Bus für die Nacht, um 00.25 ging es los und Ankunt war um 7.30: eine Hostelnacht gespart (zumindest in der Theorie, ich musste die Nacht noch zahlen, weil ich zu spät ausgecheckt bin…) und einen wunderschönen Sonnenaufgang erlebt!

Viele Grüße,
Rici :D

Wanted!? Wir haben ihn gefunden - Nemo!!

Freitag, 23.08.2013

Heute frueh gings erst mal hektisch los. Ne halbe Stunde bevor unser Schiff abgelegen sollte, sind wir gluecklicherweise doch noch aufgewacht. Doch wir haben es noch puenktlich geschafft. :) Und alles was danach kam, war nur noch wie in einer anderen Welt. Wir durften in die bunte Welt des Riffs eintauchen (Rici sogar bis 12 Meter Tiefe). Das war mir aber ein bisschen zu gruselig, aber sehen konnte ich trotzdem alles sehen. Eine Riesenschildkroete, Rochen, grosse Muscheln, viele bunte Fischies - und natuerlich Nemos! Lächelnd

Ausflug nach Kuranda :D

Donnerstag, 22.08.2013

Nach 8 Tagen Cains kennenlernen endlich mal ne Abwechslung: wir sind mit dem Bus in den Regenwald nach Kuranda gefahren. Begruesst wurden wir von echten deutschen schwarz-rot-goldenen Truthaehnen. Insgesamt sind wir gute 5 Stunden durch den Regenwald gelaufen, haben die Barron Falls bewundet und haben die Aussicht durch ein Tal auf Cairns genossen. Leider haben wir keine Kasuare (straussaehnliche Laufvoegel) gesehen, die uns die Eingeweide ausreissen. Dafuer gabs Ameisen auf High Heels.

Als es dann abends selbstgemachte Pfannkuchen mit integrierten Bratkartoffeln gab, wurde der Tag noch gut abgerundet. Unser neuer Bayrischer-Starkoch-Freund Thomas hat uns ueberzeugt :)

Bilder dazu gibts spaeter

Ankunft Cairns

Samstag, 17.08.2013

Sooo, jetzt kommt endlich der langersehnte, neue Eintrag :)

Nachdem wir vor 2 Tagen an unserem Zielort Cairns angekommen sind, wurden wir vom Flughafen per Shuttelbus in unser Hostel gebracht. Hier haben wir jetzt erstmal 3 Uebernachtungen in einem Vierbettzimmer verbracht, in dem wir mit 2 netten Maedels sind, die mit derselben Organisaton hierher gekommen sind.

Erster Eindruck von Cairns: Die Menschen hier sind alle sehr entspannt, offen, freundlich und locker. Man wird ueberall sofort angesprochen, kommt also schnell ins Gespraech lernt neue nette Leute kennen und kriegt Gratis-Wuerstchen beim Grillen. Oft sind es aber auch deutsche Backpacker, da es von denen einfach Massen hier gibt, bei uns im Hostel gefuehlte 90%...

Was echt auffaellt, ist, dass die Australier sehr auf ihre Gesundheit achten. Wenn man die Promenade langspaziert, sieht man andauernd Leute, die sich auf den vielen oeffentlichen und kostenfreien Sportgeraeten verausgaben, trainieren, joggen, schwimmen. Und jeden Tag finden an allen moeglichen Ecken oeffentliche Sortveranstaltungen wie Zumba statt.

Eigentlich haben wir uns vom ersten Tag an vorgenommen, uns um einen Job zu kuemmern. Aber hier gabs einiges zu entdecken und man musste sich erstmal hier zurechtfinden, Organisatorisches erledigen und die Stadt auskundtschaften. Also haben wir das mal auf morgen oder so verschoben :D

Was wir noch so in den letzten Tagen gemacht haben? Gestern abend an einem der vielen Frei-Grills am Meer gegrillt, uns mit Leuten getroffen und Karten gespielt und in der wunderschoenen (auch wieder oeffentlichen und kostenfreien) Lagune, einem Freibad mit Meerblick, gebadet. Die Stadt nutzt ihre Steuergelder eben fuer die richtigen Dinge (wobei man bei 32.5 % tax auch echt ordentlich was in die Kasse bekommt)

Viele Gruesse!      

     Zumba   Lagune

                                        

Ein bisschen verspätet - Dubai: Stadt der Superlative

Dienstag, 13.08.2013

Heute, am 13. August sind wir früh morgens in Dubai angekommen. Auf einer interessanten Stadtrundfahrt haben wir viel über die Vereinigten Arabischen Emirate, über die Stadt Dubai und über das Leben hier gelernt. In Dubai möchte man immer alle Rekorde brechen, man hat das höchste Gebäude der Welt, die größte Shopping-Mall, das erste 7-Sterne-Hotel der Welt, der größte Flughafen wird noch gebaut – und vermutlich gibt es hier auch die höchste Dichte an Klimaanlagen (aber ohne funktioniert es einfach nicht bei 42 Grad).

Am Abend waren wir dann noch auf Safari-Tour in der Wüste, bevor wir dann am nächsten Morgen am Flughafen Dubai losflogen und am Übernächsten in Sydney ankamen, wo wir mit folgenden Worten begrüßt wurden: „So, you stay here in Australia during Oktoberfest?“

 

(leider kriegen wir es nicht hin, die Bilder zu drehen)

London Heathrow

Montag, 12.08.2013

Viele Grüße vom Flughafen in London :)

Wir warten gerade auf unseren Anschlussflug nach Dubai und nutzen gerade 45 min gratis Internet :D

Der erste Flug ist gut überstanden :)

Der Abflugtermin rückt immer nähr

Freitag, 12.07.2013
Uiii unglaublich genau heute in einem Monat geht es los!! :D

Bald geht es los

Mittwoch, 08.05.2013

Dies ist der erste Eintrag in unserem neuen Blog. In Zukunft werden wir hier über unsere Erlebnisse im Ausland berichten.